EARTH

E.ducation, A.pplication, R.esearch and T.ransfer in one H.ub

Education, Application, Research und Transfer in einem Hub

EARTH Institute

Integrative Research Center for Sustainable Engineering and Management

Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.

EARTH will ingenieur- und naturwissenschaftliche sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Expertise in einem neuen Großforschungszentrum bündeln. Mit diesem innovativen Ansatz sollen Lösungen für einen klima- und umweltgerechten Wandel geliefert und nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen werden. Ländergrenzen spielen keine Rolle: in einem dezentralen Standortnetzwerk in Sachsen und Sachsen-Anhalt sollen die synergetischen Potenziale im gesamten Mitteldeutschen Revier voll ausgeschöpft werden.

EARTH steht für „Education, Application, Research und Transfer in einem Hub“
und führt Bildung, Anwendung, Forschung und Transfer in einem Zentrum zusammen.

Globale Herausforderungen effektiv adressieren
Generationengerechtigkeit sichern.

Das vorgeschlagene Großforschungszentrum soll als energie- und umwelttechnischer Exzellenzträger zu strategisch relevanten Fachgebieten der Energietechnik sowie Klima- und Umweltschutz forschen. Es entwickelt wegweisende grüne Technologien und neue multifunktionale Landnutzungskonzepte.

Mehr Zusammenarbeit wagen!

Auf Europas größter Plattform soll geleistet werden, was so bisher nicht möglich war: Wegweisende grüne Technologien und deren Vernetzungspotenziale im realen Maßstab erproben. Das schafft Möglichkeiten für neue Wege einer strukturellen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – und damit ein attraktives Umfeld, um innovative Zweige der Hightech-Industrie und Start-ups anzusiedeln.

Transfer beschleunigen. Klimawandel stoppen.

Ein ungebremster Klimawandel hat katastrophale Folgen. Deshalb will der Verbund dazu beitragen, klima- und umweltgerechte Lösungen schneller umzusetzen. Mit seiner sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Expertise entwickelt EARTH wegweisende Partizipations- und Governance-Strategien und schafft innovative Formate einer verstärkten gesellschaftlichen Teilhabe.

Grafik EARTH-Konzept Vernetzung
EARTH verbindet das Energiepolitische Zieldreieck mit dem Dreieck der Nachhaltigkeit.
Dazu werden Versorgungssicherheit, Ökonomie und Ökologie um die neue Dimension Partizipation (Soziales) ergänzt.

Synergien schaffen. Netzwerke nutzen.

EARTH-Konzeptionsgremium

Der EARTH-Verbund hat vier Wissenschaftler:innen in leitende Positionen berufen, welche mit dem Aufbau der neuen Strukturen betraut sind. Drei von ihnen sind in Ostdeutschland geboren sowie in Sachsen und Sachsen-Anhalt in leitenden Positionen der Wissenschaft tätig. Sie vertreten das Projekt nach außen, sind in den vier vertretenden Fachdisziplinen ausgewiesen und regional wie international bestens vernetzt.

Unterstützt werden die Wissenschaftler:innen von einem 14-köpfigen Konzeptgremium und weiteren Berater:innen. Dazu zählen unter anderem Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Vorsitzender des Expertenrats für Klimafragen der Bundesregierung sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Leo Lorenz, Präsident des European Center for Power Electronics und Aufsichtsratsmitglied der äquivalenten US-amerikanischen Vereinigung Center for Power Electronic Systems.

Hintergrund

Das BMBF und der Freistaat Sachsen richten aktuell den Ideenwettbewerb „Wissen schafft Perspektive für die Region!“ aus, mit dem Ziel, in einem transparenten und themenoffenen Wettbewerbsverfahren die besten Konzepte für die Gründung der beiden neuen Großforschungszentren zu entwickeln und auszuwählen. Durch die Neugründung der geplanten Großforschungszentren soll der Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland gestärkt und zur Entwicklung der sächsischen Lausitz und des mitteldeutschen Reviers hin zu attraktiven Zukunftsregionen beigetragen werden. Dafür stellen BMBF und Freistaat Sachsen künftig bis zu 170 Millionen Euro pro Jahr und Zentrum bereit, sodass bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Die eingesetzte Perspektivkommission soll im 3. Quartal 2021 bis zu drei Vorschläge pro Region auswählen. Nach einer halbjährigen Förderphase entscheiden Bund und Freistaat gemeinsam, welche beiden Konzepte den endgültigen Zuschlag erhalten.

EARTH-Mission zusammengefasst

Thema: Klimawandel und nachhaltige Transformation

Ziel: Das Mitteldeutsche Revier zu einer international ausstrahlenden Modell- und Laborregion für eine klima- und umweltgerechte Transformation gestalten.

Komplexe Herausforderungen: Tiefgreifende Umbrüche in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft; zunehmende gesellschaftliche Spaltung

Wissenschaftliche Einrichtungen: HTWK Leipzig, Universität Leipzig, Hochschule Anhalt, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Deutsches Biomasseforschungszentrum, European Center for Power Electronics, Naturkundemuseum Leipzig, DOKMitt e.V. u.a.

Beteiligte Wirtschaftspartner:innen: Unternehmerverband Sachsen, Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft mbH (MIBRAG), Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG), MOVE ON Energy GmbH, Siemens AG, OPAL-RT Germany GmbH, m3 management consulting GmbH (msg Gruppe), Tilia GmbH, u.a.

Konzeptionsgremium: Prof.in Dr.in Annett Baasch, Prof. Dr. Christian Breyer, Prof. Dr. Thomas Bruckner, Prof. Dr. Faouzi Derbel, Dr. Sebastian Gölz, Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Prof.in Dr.in Anita Kirmer, Prof. Dr. Thomas Komma, Prof. Dr. Markus Krabbes, Dr. Ronny Maik Leder, Prof. Dr. Thomas Lenk, Dr. Volker Lenz, Prof.in Dr.in Astrid Lorenz, Prof. Dr. Michael Nelles, Prof. Dr. Andreas Pretschner, Dr. Sönke Rogalla, Prof. Dr. Jens Schneider, Prof.in Dr.in Sabine Tischew

Universität Leipzig
DBFZ